Impressionen vom 12. Regental-Cup



Fotogalerie 2004


 Nachbericht zum 12. Regental-Cup

 

Ideales Volleyballwetter, das wünschen sich alle beim Regental Cup, und in diesem Jahr war es wirklich genau richtig: Nicht zu heiß, nicht zu kalt, nicht zu nass... nicht dass das wirklich etwas ausmachen würde, Volleyballer sind eben hart im Nehmen. Aber so wars schon besonders OK. Und überhaupt: Alles war mal wieder ganz prima: 183 Teams waren am Start, die 54 Spielfelder somit gut belegt, interessante Gäste waren ebenfalls dabei – wie immer halt. Ob zum Beispiel MOS OPOLE oder Sokol Zbecnik, Frenstad, Nivnice, Rockycany oder Brixen, Stuttgart, Berlin, Gera, Eisenhüttenstadt, Chemnitz, Cottbus, Passau, Speyer, Nürnberg... da sind schon klingende Namen dabei. Das Schöne ist, dass alle immer wieder kommen und jedes Jahr am Freitag oder Samstag nach Regenstauf reisen, um mit um den Regental- Cup zu kämpfen.

 

Los ging´s wie immer erst mal mit dem ersten "Turnier im Turnier":

die Beachrunde war am Freitag angesagt. Denn wenn Volleyballer ankommen, wird als allererstes der Ball ausgepackt, oder er ist vielmehr gleich beim Aussteigen schon in der Hand. Also: nix wie ran ans Netz! Diesmal gings mit insgesamt 64 Beachteams rund, wenn die „Blockmonster“ gegen die „Puupsis“ oder„Bifi“ gegen „Hossa die Wildsau“ fighteten oder als „Wir haben noch nie Schiedsrichter gemacht" haben. Was sich da wohl die unfreiwilligen Zuhörer/Anwohner bei den Durchsagen gedacht haben???

Jedenfalls erreichten die „Schlümpfe“ und die „Puupsis“ bei der Damenrunde das Finale für Samstag-abend, während sich die „Blockmonster“ auf den Kampf gegen „druff uff de Cheese“ freuen durften.

 

Der Cup ist eröffnet ...

Nach der Begrüßung durch die Offiziellen am Samstag startete die Vorrunde des Hauptturniers, der Regental-Cup 2004 begann nun auch offiziell. Neu war die Wettkampfklasse V eingeführt worden, das heißt eigentlich wurde zwischendrin eine neue Gruppe eingeschoben. Da sich das Reglement im Jugendvolleyball ja geändert hatte, wurde auch beim Cup die Möglichkeit geschaffen, dass sowohl Viererteams als auch 3 gegen 3 -Teams in der Klasse der ehemaligen C-Jugend antreten konnten.

Diese Neuerung wurde auch von vielen gleich genutzt und somit gut angenommen.

 

Ebenfalls gut angenommen wurde jede Form von Nahrung, die im Festzelt angeboten wurde. Aber Gott-sei-Dank sind die Regenstaufer geübt im Beschaffen von Nachschub!

Frisch gestärkt gings dann wieder ... natürlich an den Ball!

Zwischendurch noch ein fetziges Airbrush-Tattoo auf die braune Haut sprühen lassen, und man war wieder bereit ..

... natürlich zum Volleyballern!

Es war wie immer - Volleyball-Feeling pur...

Die Teilnehmer konnten eben gar nicht die Finger von den Bällen lassen. Sogar zwischen den Feldern wurde zum Teil im Sitzen beim Warten auf den nächsten Einsatz gepritscht und gebaggert (angebaggert??)! Einfach verrückt diese Volleyballer ...

Genau deshalb gab´s am Samstag Abend gleich noch ein „Turnier im Turnier“ neben den Finalen des anderen Turniers im Turnier (???) – Hoffentlich kennt sich da noch jeder aus!?

Also: die Vorrundenspiele im Regental Cup waren für Samstag beendet, dann kamen die Finale der Beachrunde dran und jetzt neu dazu noch das „Affe“- und „Owe“-Turnier. Hier mussten sich neue Teams finden: mindestens zwei verschiedene Vereine und zwei Geschlechter mussten dabei auf dem Spielfeld stehen. Wer gewonnen hatte, durfte nach dem Signal (Kuhglocke!!) ein Feld „affe“, also rauf Richtung Beachfeld wandern, Verlierer mussten ein Feld „owe“ - also runter rücken – jedes Mal wieder ein Riesenspaß und ganz nebenbei werden Kontakte geschlossen und Freunde gefunden...

Aber weil eben Volleyballer die Finger nicht vom Ball lassen können, musste auch diesmal wieder zum letzten Zwangsmittel gegriffen werden: Dreht ihnen den Strom ab! Und so ging das Flutlicht aus und bei Dunkelheit .... gab es immer noch ein paar, die weiter versuchten, den Ball über das dunkle Netz vor

nachtschwarzem Himmel zu befördern! Doch auch diese wenigen landeten schließlich in der Volleyballerdisco, die ja auch noch bzw. schon die ganze Zeit im Festzelt lief. Bis dann wie üblich um 12 Uhr der große Zapfenstreich kam und die Regenstaufer Nachtwache alle gnadenlos in die Betten (?!?) schickte.

 

Der nächste Morgen ...

Schließlich hieß es ab 7 Uhr schon wieder ran ans Buffet zum Frühstück fassen, damit man um 9 Uhr wieder topfit (???) an den Ball gehen konnte.

Denn nun wurde es ernst: Halbfinale und Finalspiele standen auf dem Plan. Da wurde gefightet, kein Ball vergeben und kräftig angefeuert. Man kannte sich ja nach dem gestrigen Tag und vor allem Abend inzwischen ganz gut! Interessant war, das in diesem Jahr die ausländischen Teams zwar vorne dabei waren, aber durchaus nicht immer den Einzug ins Finale schafften. So konnten erstmals alle Siegerpokale bei den Jungs an deutsche Mannschaften überreicht werden. Und auch im weiblichen Bereich überwogen die Deutschen Sieger.

 

Der Gesamtsieger-Cup ging unter großem Gejubel an die Teams vom

VfK Südwest Berlin.

 

Nach der Siegerehrung kam noch der große Run auf die Tombola, bei der jeder einzelne Spieler sich einen Preis abholen konnte, von der Stereoanlage bis zum Fernseher oder aber auch ein Ü-Ei als kleines Dankeschön fürs Mitspielen. Dann wurden alle Bälle wieder widerstrebend eingepackt und man sagte :

 

Good Bye bis zum nächsten Jahr!!!