Impressionen vom 16. Regental-Cup



Fotogalerie 2008


Nachbericht zum Regental-Cup 2008

 

Zum 16. Mal wurde Regenstauf zum „Nabel der Volleyballwelt“, wie Bürgermeister Böhringer bei der Begrüßung für den Regental-Cup 2008 meinte. Allerdings waren diesmal nur 3 Nationen vertreten: Deutschland, Tschechien und Österreich. Mit Bedauern hatten dieses Jahr Stammgäste aus Italien Slowenien und Kroatien absagen müssen. Aber sie hatten auch einen triftigen Grund: Da in diesem Jahr das Turnier Mitte Mai sehr früh stattfand, waren dort die Meisterschaftsrunden noch nicht beendet und so kollidierten Cup und Landesfinalspiele miteinander. Nun könnte man meinen, dass dadurch dann auch weniger Teams da gewesen sind. Weit gefehlt: Mit 202 Teams im Hauptturnier, 30 allein aus Berlin und Tschechien, war der Cup 2008 wieder sehr gut besetzt.

 

Zunächst hatte man doch etwas Bammel, da das Wetter Anfang Mai doch noch etwas unbeständig und kalt für ein Freiluftturnier gewesen war, doch pünktlich zum Turnierwochenende hatte Petrus Gott-sei-Dank ein Einsehen, die Temperatur stieg und die Sonne schien wieder. So gab es auch wieder die beliebte „Dusch-Auszeit“, als die Regenstaufer Feuerwehr mit dem großen Spritzen-Fahrzeug anrückte und für eine wohltuende Abkühlung aus dem Feuerwehrschlauch sorgte.

 

Am Anreisetag fand wie gewohnt das beliebte Beachturnier im Turnier statt. Diesmal starteten die 96 Teams dabei jeweils unter einem Decknamen und so schallte es am Freitag per Stadiondurchsage in ganz Regenstauf: „Israel gegen USA bitte auf Feld 21, Schiedsgericht Kongo“. Den ein oder anderen Regenstaufer holte da schon die Neugier aus dem Haus und trieb ihn ins Stadion…

Als schließlich die Sonne unterging, fanden bereits die ersten Halbfinale und Finalspiele des Regental-Cups statt (obwohl der ja erst am darauf folgenden Morgen offiziell eröffnet wurde…) Im Flutlicht erkämpfte sich Elfenbeinküste (= Spieler aus den Regenstaufer Nachbarvereinen Hainsacker und Donaustauf) gegen Israel (Deggendorf) den Sieg während bei den Damen sich im Endspiel die Mädels

aus Regenstauf als Californien im Sand hechteten und dabei jede Menge Bälle der „Taiwanesinnen“ aus Eisenhüttenstadt abwehrten. Dennoch mussten sich die Gastgeberinnen am Ende knapp geschlagen geben.

 

Wie jedes Jahr ist es ein tolles Bild, wenn knapp 2000 Volleyballer bei der Eröffnung die Wettkampfleitung umlagern und schon gespannt warten, wann es denn endlich losgeht. Nach dem auch diesmal wieder üblichen Hin und Her sind aber schnellstmöglichst die Spielpläne fertig - Computer und Drucker laufen schon heiß - und die Spiele können beginnen. Ohne größere Zwischenfälle gehen die Matches am Samstag vorbei, es gibt wie immer gleich viele Sieger wie Besiegte, das liegt ja in der Natur der Sache…

Die Organisation ist routiniert, die meisten Gäste ebenso, die Laune ist prächtig.

Am Abend läuft wieder das Affe und Owe Turnier, in dem sich Mixed-Teams aus mindestens zwei Vereinen mit „Nicht-mehr-ganz-so-Jugendlichen“ Spielern mischen dürfen und bei dem nach jeder Runde Zusatzaufgaben gestellt werden („Die Mannschaft trägt den Steller auf Händen zum nächsten Feld“ oder „Raupe bilden“ bzw. „mit Purzelbäumen zum nächsten Platz“). Nachdem sich auch hier alle Sieger eine Belohnung abgeholt haben, geht es weiter mit der Volleyballer-Disco im Festzelt, die den Kid bis um 12 nochmal richtig einheizt, bevor sich Organisations-Crew und Sicherheitsdienst um die Nachtruhe kümmern und alle in ihr Bett, in die Zelte oder in die Halle scheuchen.

 

Der Sonntag steht im Zeichen der Finalspiele. Jetzt geht´s um was!!

Man fightet, bestaunt die Top-Teams, feuert an (man kennt sich ja inzwischen vom Feld / aus dem Affe-Owe-Turnier / aus der Disco oder vom Zeltplatz) und feiert die Siege mit Show-Tanz?-Einlagen wie „Hubschraubereinsatz“ … das ist eben das richtige Regental-Cup Feeling!

 

Gegen 15.30 stehen dann die Pokale bereit und die Ehrengäste auch:  Siegerehrung!

 

Stolz nehmen alle ihre Preise entgegen, man hat ja schließlich etwas dafür geleistet!

 

Mit lauten Gesängen und Jubelrufen feiern sich die Teams aus

Eisenhüttenstatt,

die ihr erklärtes Ziel, den Gesamtsieg zu holen, unter Einsatz aller Kräfte erreicht hatten.