News zum 24. Regental-Cup

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Presseberichte

 



 

Netto-Regental-Cup 2018 

 Traum-Wochenende für den Regental-Cup

 

Int. Jubiläums-Turnier der Volleyballer toppt alles/ Regenstauf gelingt Titelverteidigung

 

Bereits zum 25. Mal traf sich die Jugend Europas zum Volleyballern in Regenstauf. Zum Jubiläum ihres Netto-Regental-Cups, dem größten internationalen Jugendvolleyball-Freiluftturnier, hatten die Organisatoren vom TB/ASV sich alle Mühe gegeben, das Event zu etwas Besonderem zu machen. Und die Resonanz war gigantisch. Es wurde ein fantas-tisches Wochenende, das an allen 4 Turniertagen kaum mehr zu toppen war. Die Teilnehmer-Rekorde in allen Wett-kampfbereichen purzelten nur so: mit 362 Mannschaften insgesamt gelang eine Steigerung um fast 100 Teams zum Vorjahr, die Marktmeisterschaft war mit 54 Teams besetzt, die Beach-Turniere spielten gigantische 104 Teams, beim Affe-& Owe-Turnier traten 32 Teams an und in der Hauptrunde verteilten sich 172 Teams aus 6 Nationen (Deutsch-land, Österreich, Italien, Schweden,Polen Tschechien) in 13 Gruppen auf den 54 Spielfeldern.

Eine Mammut-Veranstaltung also, die ihresgleichen sucht.

 

 

 

Zunächst wurde quasi im Vorprogramm die Mixed-runde am Fronleichnams-Donnerstag gestartet. Hier traten eher die Erwachsenenteams an, die sich aus der näheren Umgebung gefunden hatten und in Profi-, Könner- oder Hobby-Liga eingeteilt um den Cup des Marktmeisters anzutreten, den sich der 1.FC Ohnewitz holte, ein Team der TB/ASV Fußballer.

 

Freitags ging es dann weiter mit den Beachrunden, die alle Teams spielen können, die es schafften, rechtzeitig nach Regenstauf anzureisen. Zunächst ging Wettkampfleiter Marcus Rumpf am Vormittag von ca. 50 Mannschaften aus, bis zum Start hatten sich allerdings dann 104 Teams so sehr beeilt, noch mitspielen zu dürfen, dass hier ein absoluter Teilnehmer-Rekord in all den 25 Jahren zu vermelden war. Die Wettkampfleitung kam zwar ein bisschen ins Schwitzen – bei rund 30° sowieso kein Wunder… - aber dank der Routine gelang auch diese organisatorische Meisterleistung und alle konnten spielen – es gibt ja imStadion gottseidank Flutlicht. Und damit ja keiner zu kurz kam, lief am Abend ja noch das Affe-& Owe-Turnier, bei dem sich die Teams und Vereine mischen müssen und in Mixedmannschaften und Zeitspielen versuchen, sich durch Siege bis ins Gewinnerfeld affe, also hinauf zu spielen und nicht durch verlorene Spiele wieder mit gemeinen Zwischenübungen ein Feld owe, also nach unten geschickt zu werden. Nach 14 Spielrunden standen auch hier die Sieger fest: „Die Perlen von der Spree“ durften sich fortan mit pinken Paillettenhüten und schrägen Schnullern schmücken.

Das Hauptturnier begann dann am Samstag morgen olympiagleich.

Eine Vielzahl an Honoratioren gab sich die Ehre und zollte dem Jubiläum dieses Turniers Respekt. Die sportliche Seite vertraten unter anderem der Präsident des bayerischen Volleyball-Verbandes Klaus Drauschke, Bezirksvorsitzender Werner Schmitt, und TB/ASV Vorstand Bruno Schleinkofer, und aus der Politik waren Landrätin Tanja Schweiger, 2. Bürgermeister Hans Dechant, 3. Bürgermeister Josef Schindler und die Markträte Fred Wiegand, Elisabeth Meierhofer und Johann Zelzner anwesend. Auch Altbürgermeister Hans Zelzner ließ es sich trotz seiner 92 Jahre nicht nehmen, den Start des 25.Cups mitzuerleben, schließlich war er ja selbst seit 1993 die ganze Zeit dabei und wollte auf keinen Fall das Jubiläum verpassen. Aus der Wirtschaft kamen z. B. Vertreter der Firma Netto, der Eckert-Schulen und der Druckerei Hofmann, die den Verein finanziell unterstützen - und so waren jede Menge Ehrengäste vor Ort, als die teilnehmenden Mannschaften ins Stadion einmarschierten. Jeder Verein defilierte mit seinem Schild an den VIPs und der Wettkampfleitung vorbei, wurde namentlich vorgestellt und nahm Aufstellung für die Begrüßungsreden. Nach vielen lobenden Worten und der Ehrung der langjähriger Organisatoren Fritz Bock, Hugbert Ley, Met und Reinhard Koschorz, Rainer Hofmann und Rudi Rieger ließen die Kids dann noch viele rote und gelbe Luftballons steigen, als Startschuss für die Hauptrunde des Cups.

Auch im Rahmenprogramm hieß es für die Regenstaufer höher, weiter, größer, mehr.

Nicht nur, dass die Teilnehmerzahlen explodierten und Unmengen an Pokalen eingesackt wurden, nie waren die Volleyballer höher – auf den Bierkisten – oder weiter – mit dem LKW im Schlepptau - oder länger – mit dem Maßkrug in der Luft … denn die Regenstaufer Feuerwehr unterstütze die Volleyballorganisation mit drei weiteren Wettbewer-ben: Bierkisten stapeln, Maßkrug stemmen und Feuerwehr-Autoziehen. Zwischen den Spielen hatten die Jugend-teams einen Heidenspaß, ihre Kräfte am Feuerwehr-LKW zu testen und diesen im Team am Abschleppseil die Tartan-bahn entlang zu ziehen - und sogar die U12-Youngsters konnten sich hier als durchtrainierte Sportler beweisen. Hoch hinaus ging es beim Kistenstapeln. Mit den Klettergurten und vom Leiterwagen der Feuerwehr aus gesichert, erklom-men die Jugendlichen den Turm von bis zu 20 Kisten. Und als Kräftemessen zwischen den Mannschaften galt es noch, die Maßkrüge – natürlich mit Wasser gefüllt – länger zu stemmen, als das gegnerische Team. Und natürlich ließ es sich die Feuerwehr auch nicht nehmen, diese Mengen an Jungvolk kräftig mit dem Wasserwerfer abzuduschen, ein von allen schon sehnlichst erwartetes traditionelles Highlight am Cup.

Tagsüber war also für Erfrischung gesorgt und abends wurde den Volleyballern eingeheizt: während das Eiserduo am Donnerstag die Mixedmeister auf die Bierbänke trieb, powerten am Freitag Adam Lemm und seine DJs in der Volley-ballerdisco und für den Samstagabend kam zum Jubiläum die Band „Hypnuts feat. Lea“ zum Einsatz, die im Festzelt für live-Feeling sorgten.

Das Wetter war ja ebenfalls jubiläumsreif, die Sonne strahlte mit den Organisatoren und den Volleyballern um die Wette und bis auf einen kleinen nächtlichen Schauer funkte kein Regen dazuwischen. Wobei, am Donnerstag schaute zwar ein heftiges Gewitter in Regenstauf vorbei, allerdings bot es mit Blitz und Donner und drohenden, dunklen Wolken zwar einen fantastischen Hintergrund, aber es schlugen gottseidank nurdie Schmetterbälle in den Feldern ein. Nicht einmal einen Regentropfen bekamen die Volleyballer ab, obwohl in Sichtweite ein Starkregen den halben Landkreis unter Wasser setzte. Dennoch bekamen einige Turnier-Gäste eine völlig unverhoffte kalte Dusche. Denn am Abend machte sich leider im Realschulstadiondie Rasensprengeranlage selbständig, und der TSV Speyer hatte nichts Böses ahnend das Zelt auf einen der Sprenklerköpfe gebaut… bis zum nächsten Mittagwar aber alles wieder trocken und die Jungs und Mädels fanden vorübergehend, von den Sanitätern mit Liegen und Decken ausgestattet, Unter-schlupf im Festzelt, in dem ansonsten von 6 Uhr morgens bis 24 Uhr abends alle Turnierteilnehmer von rund 150 Helfern der Regenstaufer Volleyball-Eltern und Spieler hervorragend verpflegt wurden.

Am Sonntag liefen dann alle auf Höchstform auf, schließlich ging es jetzt in der Endrunde um alles.

Die internationale Besetzung des Turniers ließ sich nicht verleugnen, in beinahe allen Halbfinalspielen waren tsche-chische, polnische und österreichische Teams vertreten, auch die Italiener aus Brixen und das Team aus Malmö in Schweden kämpften um den Einzug ins Finale. Man sah Volleyball vom Feinsten, und zwar nicht nur bei den Großen, den 2-Meter-Männern der U18 oder U20, nein auch bei den 10-, 12-, 14-jährigen Kids auf den Minivolleyballfeldern wurde geschmettert, gelobbt und geblockt was das Zeug hält. Egal ob Halbfinale oder Platzierungsspiel, jeder gab noch mal sein Bestes und jeder Ball wurde umkämpft.

Inzwischen kannte man sich nach 4 Turniertagen und aus den Mixedrunden und vom Affe-& Owe-Turnier, in dem man am Freitag Abend ja mit anderen Vereinen bunt gemischte Teams gebildet hatte, und so feuerten z. B. die Berliner die Schweden an, Oberweißbach dafür die Regenstaufer oder die Polen die Tschechen – falls man sich nicht gerade durchs bzw. übers Netz bekämpfte. Regentalcup-Atmosphäre vom Feinsten!

Und schließlich waren alle Spiele gespielt, alle Plätze vergeben und man schritt zur Siegerehrung, bei 172 Teams + 104 Beachern eine schweißtreibende Sache am Mittag um 14 Uhr. Zunächst erhielten die langjährigen Turnier-Stamm-gäste vom 2. Bürgermeister Johann Dechant ein Andenken der Gemeinde, dann bekam jedes Team seine Urkunde und die Tombola-Lose für die jeder einzelne Teilnehmer dann einen eigenen Preis von der Playstation über Partylaut-sprecher, Zelte, Gummiboote oder natürlich Volleybälle bis zu Kleinpreisen wie Schlüsselbändern bekam. Die ersten Drei durften dann zusätzlich einen Pokal einheimsen und zum Fotoshooting auf das Siegerpodest klettern, das in manchen Wettkampfklassen fest in tschechischer Hand war.

Tja und dann wurde der Gesamtsieger bekannt gegeben: Fast verlegen aber natürlich wahnsinnig stolz konnte Abtei-lungsleiter Oliver Niemann seinen eigenen Teams gerade im Jubiläumsjahr zum Gesamtsieg gratulieren. Trotz der Belastung, dass alle bis hinunter zu den Minis ja gleichzeitig spielen und Arbeitseinsatz für die Organisation des Tur-niers haben, war es gelungen, den Gesamtsiegerpokal vom letzten Jahr erfolgreich vor den hartnäckigen tschechi-schen Verfolgern von TJ Sokol Mnichnovo Hradiste und Sokol Pardubice zuverteidigen. Die Gäste freuten sich aber fair mit den Gastgebern über diesen Erfolg, unzählige bedankten sich anschließend ganz herzlich bei allen Organisatoren und sagten ...

 

„Auf Wiedersehen bis zum nächsten Jahr in Regenstauf - beim Cup Nummer 26“.